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Von [UC]Benluka,



#Screenday



Verstörende Schreie, Horden von Patienten in Weiß mit Zwangsjacken gepaart und Horrorgeschichten bilden wohl die typischsten Umschreibungen für Sanatorien - oder direkt ausgedrückt:
Psychiatrien.

Als Heilanstalten für seelische sowie Nervenleiden werden sie betitelt, aber in unzähligen Fällen schienen sie eher für grauenhafte Gefängnisse oder gar Versuchslabore, die auf Menschen mit psychischen Krankheiten abzielten.
Der Vorteil dabei: die frühere Unwissenheit führte dazu, dass man manche Gerüchte um die furchtbare Behandlung der Patienten als wirres Gerede derselbigen abtun konnte.

Als solche Anstalten aber öfters und genauer untersucht wurden, erreichte schnell der Funke Wahrheit in den Geschichten das Licht der Welt, wodurch viele Psychiatrien geschlossen wurden.
Was genau aber für die Schließung der Einrichtung, hinter dem Funpark gelegen, verantwortlich ist, kann man nur vage den vergilbten Akten entnehmen, die man in vereinzelten Ordnern in der Anstalt noch auffinden kann.

Aber das Äußere verrät bereits: die Schließung ist wahrscheinlich bereits Jahrzehnte her.
Der Weg, der Nahe des Golfplatzes durch einen dichten Nadelwald führt, ist nahezu unpassierbar.

Die Anstalt besteht aus drei Gebäuden und zwei Höfen - der kleinen Anmeldung am Eingang, ein Nebenhaus, das einen Weg zu zwei isolierten Türmen offenlegt sowie das Hauptgebäude.
Die Eingänge zum Hauptgebäude sind fast durchgehend versiegelt, nur kleine Geheimgänge ermöglichen den Zutritt.

In der psychiatrischen Anstalt findet man zahlreiche Sprech- als auch Behandlungszimmer, zwei Bibliotheken, eine große Kantine und mehr als 80 Patientenräume.
Was den eigentlich guten Eindruck trübt sind “GO BACK”-Schriften an aufgehängten Bettlaken oder in Wände eingeritzte “help me”’s.

Weiterhin sorgen unzählige vertrocknete Blutspuren und (teilweise nur halb verweste) Leichenschädel nicht gerade für ein gemütliches Feeling.
Am mysteriösesten ist jedoch die Kapelle in der 2. Etage im Haupthaus.

Ein Blutverschmierter Flügel sowie Schriften wie “Du bist zu spät” und “Du bist der Nächste” sind eingeritzte Überbleibsel aus einer Zeit, deren Mythen und Geschichte man vielleicht doch unberührt lassen sollte...oder?
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